Lebenslauf


Renate Bernhard

Seit 1998 beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit den Themen weibliche Genitalverstümmlung, Zwangsheirat, Ehre, Ehrverbrechen und deren Wurzeln in der patriarchalen Gesellschaftsordnung. Entstanden sind preisgekrönte Radio- und TV- Dokumentationen

Jahrelange Vortragstätigkeit mit ihren Filmen.

Seit gut zehn Jahren regelmäßige Teilnahme am "Runden Tisch NRW gegen die Mädchenbeschneidung".

2011-2014 im Vorstand von pro familia NRW und 2012/13 an deren Entwicklung einer Stellungnahme zur Jungenbeschneidung beteiligt.

Seit 2013 beobachtet sie die Aktivitäten und Entwicklungen rund um den "Weltweiten Tag der genitalen Selbstbestimmung" und war auf mehreren Kongressen zum Thema.



Geboren

27.9.1960

in Düsseldorf


Studium

Abschluss 1984

Deutsch als Fremdsprache - Licence d´Allemand, Universität Lyon II

Abschluss 1988

Englisch, Französisch, Pädagogik - 1. Staatsexamen, Universität Düsseldorf

 
Studienaufenthalte
im Ausland
 
1982

Gasthörerin in Cambridge, England

1983 und 1984

Deutschlehrerin & Studium in Lyon, Frankreich

1984 und 1985

Studienstipendium in London, Ontario, Kanada

 
Berufliche Entwicklung
 
seit 1986

Dolmetscherin und Übersetzerin für Englisch, Französisch und Deutsch

1981 bis 87

Touristenbetreuung: Kongressorganisation und Stadtrundfahrten dreisprachig

1987-93

Reiseleitungen nach Südost-Asien, Süd- und Nordamerika

1988

freie Übersetzerin für das englische Programm der Deutschen Welle (Radio), Köln

1989 bis 1992

Lehrzeit als feste Freie bei der "NRZ", Lokalredaktion Düsseldorf

1991 bis 1993

Beiträge für Zeitschriften, u.a. "Globo", Reisemagazin; "Prima", Frauenzeitschrift

Januar bis April 1992


Casting, Produktionsmanagement, Skriptübersetzung für einen deutschen Management-Lehrfilm "Arbeit im Team", Produktion und Dreh: Hawkshead Ltd. in den Pinewood Studios, London in Koproduktion Belless & Associates, Köln

August bis November 1992

Organisation des französischen Filmfestivals "A propos du Film 1992", Düsseldorf

1992

Redaktion und Layout von Messezeitungen im Auftrag des Handelsblatt-Verlages

1992 bis 2002

freie Mitarbeit im Feuilleton der "Rheinischen Post", Düsseldorf

1993 bis 1996

Reporterin: Deutsche Welle TV, erst Studio Bonn, dann Kulturredaktion Berlin

1994 bis 1999

freie Nachrichtenredakteurin: Euronews, Lyon, Frankreich (ca. 6 x 2 Wochen/Jahr)

1994 bis 1999

Realisatorin Newsflash im ARD-Morgenmagazin, WDR, Köln (4 Nächte / Monat)

1994 bis 1998


Rechercheurin/Dolmetscherin für ein gälisches Europamagazin von BBC Scotland, Vorbereitung
und Begleitung von Drehs in Europa (circa 2 Projekte pro Jahr)


seit 1996

sozio-kulturelle Features für DLR, Berlin, und DLF, Köln

1998 bis 2004

Redaktion/Filmbearbeitung: "Länderzeit", ARD, WDR, D´dorf (4 Tage / Monat)

1998


Äthiopien-Reise mit Kollegin Sigrid Dethloff, danach diverse Publikationen und Dokumentationen
für in TV, Radio und Print - siehe separate Werkschau


1999 bis 2001

freie Mitarbeit für den medizinischen Biermann-Verlag, Köln

2001

GBR-Gründung "CouRage - TV Video Radio Print" mit Sigrid Dethloff

2002


Übersetzung aus dem Amerikanischen von Arlie Russell Hochschild: "Keine Zeit - Wenn die Firma
zum Zuhause wird und zu Hause nur Arbeit wartet", Leske + Budrich, Opladen 2002, 305 S.


2002

Freie Mitarbeiterin für die evangelische Wochenzeitung "Der Weg"

seit 2002

Vortragstätigkeit mit CouRage-Filmen zu Zwangsheirat und Genitalverstümmelung

2003

Ghostwriting für eine 100jährige Familienchronik rund um einen rheinischen Bauernhof: "Der Giesenhof",
Selbstverlag, Meerbusch, 60 Seiten


2004 bis 2011


Filmbearbeitung, Recherche, Programmbeobachtung bei "daheim & unterwegs", WDR Düsseldorf
(ca. vier Tage im Monat)


seit 2007


Praktiker-Vorträge zum Berufsbild freie Journalisten an den Universitäten Bielefeld und Düsseldorf (jeweils einmal jährlich), sowie regelmäßige Teilnahme am "Runden Tisch NRW gegen die Mädchenbeschneidung" im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

2006 und 2007
gemeinsame Seminare mit Frauenlobbyistin Regina Kalthegener im Rahmen des feministischen
  Rechtsinstitutes Hamburg: Lobbyarbeit für Frauenthemen, Coaching für wirksames öffentliches Auftreten in
Funk und TV


2008

Autorin der Jubiläumsschrift "Wenn es soweit ist mit mir, brauche ich den Engel in Dir" - Zehn Jahre Hospizarbeit am Reformierten Gemeindestift Wuppertal",
Born-Verlag, Wuppertal 2008, 112 Seiten
2011 bis 2014

ehrenamtliche Vorstandstätigkeit bei pro familia NRW und freiberufliche Beratung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit In diese Zeit fiel das Kölner Urteil zur Jungenbeschneidung, Daraus folgend: Organisation eines Fachtages und maßgebliche Beteiligung bei der Entwicklung einer Stellungnahme zur Jungenbeschneidung für pro familia Nordrhein-Westfalen, seither als Vertreterin abgeordnet von pro familia NRW für diesen Themenbereich.

seit 2013


intensive Beschäftigung mit dem Thema "genitale Selbstbestimmung" als Fortsetzung der bisherigen Themenschwerpunktes Besuch mehrerer Kongresse zur Jungenbeschneidung Vertreterin von pro familia NRW für die alljährliche Präsenz auf dem Welttag der genitalen Selbstbestimmung, den die Betroffenenverbände mit Unterstützung von pro familia NRW jeweils am 7. Mai organisieren.