Über mich als Dolmetscherin und Übersetzerin:

Ich dolmetsche und übersetze zwischen Englisch, Französisch und Deutsch und könnte in diesen Sprachen auch moderieren oder etwas präsentieren.

Mein Studium für Englisch, Französisch und Pädagogik habe ich mit dem 1. Staatsexamen für das Lehramt abgeschlossen, doch vielfältige Auslandsaufenthalte und internationale Freundschaften haben mich in die Welt der Sprachvermittlung und zum Schreiben geführt.

Ich beherrsche alle Formen des Dolmetschens. Mein französischer Akzent ist so gut, dass ich nicht selten für eine Französin gehalten werde. Aus meinem Englisch habe ich den Akzent meiner Herkunft nicht ganz verbannen können. Doch durch meine Reisen verstehe ich alle bekannten Akzente der englischen Sprache problemlos.

Bei Übersetzungen ins Englische oder Französische, stehen mir muttersprachliche Kollegen für die Endkorrektur zur Seite. Ob Bewerbungsschreiben, Vortragstext, Drehbuch, Bedienungsanleitung oder Buch, ich bin mit allen Textarten schon umgegangen.

Medien, Kunst, Kultur, Literatur, Philosophie, Psychologie, Soziologie, Umweltschutz, Medizin und Soziales sind Themenbereiche, die mich besonders interessieren.
Bei juristisch relevanten Vertragstexten muss ich passen, das ist nicht mein Fachgebiet. Verständnisfragen in anderen Fachtexten lassen sich in der Regel in Rücksprache mit dem Autor / der Autorin klären und meist kennen diese auch die wichtigen Begriffe Ihres Faches in der Fremdsprache.

Damit der Inhalt eines Textes möglichst gut in die Kultur der Fremdsprache (hin)über(-ge)-setzt werden kann, muss der/die Übersetzer(in) ein Gespür für die Feinheiten und die Botschaften zwischen den Zeilen haben und interkulturelle Unterschiede kennen. In der Regel bietet die Über-Setzung eines Textes durch die Nachfragen des Übersetzers für den/die Autor(in) auch die Möglichkeit, an der Ausgangssprache noch einmal zu feilen.

Ich bin gern bereit, Ihre Texte Korrektur zu lesen und Ihnen Feedback zu geben, oder auch Sie zu coachen: Falls Sie einen Vortrag in Englisch oder Französisch selbst halten wollen, korrigiere ich gern Ihre Aussprache und gebe Ihnen Anleitung für eine gute Präsentation.

Ich freue mich schon jetzt auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!

Die spannende Welt der Interkulturalität

- mein Werdegang als Dolmetscherin und Übersetzerin für Englisch und Französisch

70er Jahre: Schule - Entdeckung der Interkulturalität

In der Schule hatte ich blaue Briefe in Englisch und Französisch, den einzigen Fächern, in denen ich Nachhilfe brauchte. Die aber war definitiv nachhaltig. Bei Schüleraustauschen und ersten Frankreichaufenthalten fing ich schon bald Feuer für die spannende Welt der Interkulturalität, die mir die Sprachen eröffneten.

80er Jahre: Studien- und Reisejahre

Das Lehramtsstudium für Französisch und Englisch führte mich zunächst als Au-pair-Mädchen nach Paris und als Gasthörerin nach Cambridge. Dann folgten Reisen durch England und Südafrika sowie ein Studienaustausch mit Nancy. 1983/84 ging ich ein Jahr als Assistante nach Lyon / Frankreich. Neben der Lehrtätigkeit an einem französischen Gymnasium studierte ich an der >Universität Lyon II und schloss das Jahr mit der Licence (= Bachelor für Deutsch als Fremdsprache) ab. 1984/85 folgte zum Polieren des Englischen ein Studien-Stipendium an der University of Western Ontario in London, Kanada.

90er Jahre: Touristenbetreuung und weitere Welterkundung

Zurückgekehrt nach Düsseldorf und parallel zur Vorbereitung des Staatsexamens (Abschluss 1988) begann meine mehrjährige Mitarbeit als dreisprachige Stadtführerin für die Stadt Düsseldorf und als Übersetzerin/Dolmetscherin für Englisch und Französisch. Auch als meine Freiberuflichkeit als Kulturjournalistin längst begonnen hatte, blieb ich der Stadt Düsseldorf als Dolmetscherin treu, half immer wieder aus, wenn die BürgermeisterInnen internationale Gäste empfingen oder dolmetschte auf den großen Düsseldorfer Messen, wie etwa die DRUPA (Druckmaschinen und Papier).

Reisebüro-Kontakte (Hagen Incentives, Düsseldorf und Westtours Reisen, Bonn) mündeten bald in Projektmitarbeit bei Planung und Gästebetreuung internationaler Kongresse und führten mich ab 1987 als Fachreiseleiterin mit internationalen Gästen durch die Welt. So managte und dolmetschte ich Incentive-Reisen mit europäischen Ford-Autohausbesitzern in Singapur und Bali sowie Fachreisen mit deutschen Bienenzüchtern in Brasilien, mit deutschen Bierbrauern in Malaysia und China und mit internationalen Gießereifachleuten durch Deutschland. Krönender Abschluss meiner "ReiseleiterInnen-Karriere" war 1992 die Betreuung des Journalistentrosses, der den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl auf einer Asienreise durch Indien, Singapur, Japan, Korea begleitete.

Bis heute: Dolmetschen und Übersetzen für Kunst, Kultur, TV, Psychologie, Soziologie und Literatur

1988 dolmetschte ich eine dreimonatige Theaterarbeit für den französischen Regisseur François-Michel Pesenti, der am Düsseldorfer Schauspielhaus "Le Retour au Désert" des Franzosen Bernard-Marie Koltès inszenierte.

Von Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre teilte ich mit der französischen Übersetzerin Sylvie Coquillat ein gemeinsames Übersetzungsbüro. Wir übersetzten u.a. Drehbücher und Marktforschungsinterviews, sowie Texte für die Filmstiftung NRW. Ich organisierte das französischen Filmvestival "Apropos du film" und wir dolmetschten die französischen Regisseure und Schauspieler, die dafür nach Düsseldorf kamen. Auch bei einem Köln-Düsseldorfer Projekt zur Aufarbeitung der Situation der Zwangsarbeiter im Rheinland während der Nazizeit wirkten wir als Dolmetscherinnen und Übersetzerinnen mit.

Beim englischen Programm der Deutschen Welle in Köln begann meine journalistische Tätigkeit. In den 90er Jahren war ich dann freie Nachrichten-Redakteurin für den europäischen Nachrichtensender Euronews in Lyon, wo ich im fünfsprachigen Team die Nachrichten aus aller Welt ins Deutsche zu bringen hatte. Auch organisierte ich als Rechercherin, Produktionsassistentin und Dolmetscherin für das gälische Europamagazin von BBC Scotland "Eorpa" Drehreisen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Für die Produktion der deutschen Fassung eines internationalen Management-Lehrfilmes zum Thema Teamarbeit, übersetzte ich das Drehbuch ins Deutsche, organisierte für Belles & Associates Köln und Hawkshead Ltd, London das Casting, war verantwortlich für das deutsche Produktionsmanagement und, während der Dreharbeiten in den Londoner Pinewood-Studios für das Protokollieren der Dreh-Anschlüsse (Continuity).

In den 2010er Jahren unterhielt ich gemeinsam mit meiner Journalisten-Kollegin Sigrid Dethloff die Medienproduktions-GbR Courage Film TV Radio Printund war dort unter anderem zuständig für alle fremdsprachlich zu führenden Verhandlungen, Gespräche und Interviews, für die englische Übersetzung und Untertitelung unserer Dokumentarfilme sowie für deren englische und deutsche Vertonung.

Ein weiteres, mich sehr interessierendes Dolmetsch-Gebiet ist die Seminar-Arbeit: Ich dolmetschte mehrfach für das Odenwald-Institut, zum Beispiel Seminare zum Thema Community-Building. Für Landmark-Education in Frankfurt erprobte ich mich erfolgreich im Simultan-Dolmetschmarathon während des dreitägigen "Curriculums fürs Leben". Ich war mehrmals tätig für das Aruna-Institut und deren französisch sprechenden spirituellen Lehrer Daniel Odier, der shivaitischen Tantrismus lehrt. Im Benediktushof von Willigis Jäger dolmetschte ich 2008 den britischen Buddhisten Stephen Bachelor in einem philosophischen Seminar über "Das Gute und das Böse". Für Literaturseminare in der evangelischen Akademie Villigst dolmetschte ich mehrmals im Auftrag der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V., in diesem Fall simultan aus der Kabine, jeweils abwechselnd Englisch und Französisch.

Für die Soziologie-Professorin Dr. Mechtild Oechsle (Gender-Studies an der Universität Bielefeld) übersetze oder lese ich immer wieder mal Korrektur. Für das Buch "Keine Zeit - Wenn die Firma zum Zuhause wird und zu Hause nur Arbeit wartet" von der amerikanischen Soziologin Arlie Russell Hochschild (leske + budrich 2002), besorgte ich die redaktionelle Überarbeitung der Roh-Übersetzung.

In Kooperation mit der Unternehmensberaterin Dorothee Hausmann, Chefin der Firma www.syntom.com. dolmetschte ich für europäische Führungskräfte von Chanel, Frankreich ein Seminar zu Lerntheorien, Hirnforschung und Transaktionsanalyse.

Für die "Stiftung Mercator - Zukunftsakademie NRW" in Bochum sorgte ich im Rahmen einer in der Jahrhunderthalle Bochum abgehaltenen Zukunftswerkstatt „Im Herzen der Künste - Ihre kreativen, kulturellen und historischen Prozesse sowie Methoden für ihre Vermittlung“ für die Verständigung der TeilnehmerInnen mit vier französischen KünstlerInnen.

In der Solinger Filiale der Groupe SEB Deutschland GmbH dolmetschte ich im Auftrag des französischen Qualitätsmanagents mehrfach mehrtägige Marktforschungsinterviews zu Haushaltsgeräten.

Seit 2015 übersetze ich regelmäßig den Newsletter des Düsseldorfer „Theater der Klänge“ ins Englische.